Alles übers Pferd im Pferdemuseum
In Deutschland wohl einmalig, dokumentiert es alte und neue Pferdegeschichte, die Pferdezucht und den Pferdesport: Das Pferdemuseum Verden.
Der Sitz ist heute - passenderweise - in der ehemaligen Kavalleriekaserne am Holzmarkt, gleichermaßen Pferdemuseum mit hippologischer Bibliothek auf insgesamt 1.400 qm Fläche. Vieles gibt es zu sehen und zu erleben: wertvolle Reitergemälde, Skulpturen vom 600 Millionen Jahre alten Urpferdchen, seltene Exponate vom Reitfrack bis zum Prunkgeschirr von hannoverschen Staatswagen.
Oder naturkundliche Objekte, Zinnfigurendioramen, historische Pferde- und Reitausrüstung. Dazu gibt es eine lückenlose historische Dokumentation über alle Entwicklungsstufen des Pferdes, und nicht zuletzt eine wohl bundesweit einmalige, 15.000 Bände umfassende Pferde-Bibliothek.
Deutsches Pferdemuseum Verden
Am Holzmarkt 9
27283 Verden (Aller)
Telefon: 04231 / 807140
Internet: http://www.pfm-verden.de/
Das Celler Landgestüt - Erfolg ohne Ende
Die Zuchtgeschichte des Hannoveraner Pferdes beginnt per Erlaß im Jahre 1735, als Georg II. die Basis für die Hannoveraner Warmblutzucht legte.
Beginnend mit einem Hengstbestand von 13 Hengsten hatte das Landgestüt Celle um das Jahr 1800 bereits 100 Hengste. Heute hat man einen Zuchtbestand von rund 150 aktiven Zuchthengsten, denen pro Jahr auf 44 Deck- und Besamungsstellen rund 9.000 Stuten zugeführt werden. Viele überlegene Erfolge im Turniersport dokumentieren eine beharrliche und konsequente Leistungszucht, die seitens des Landgestüts Celle durch den Erwerb, die Prüfung und den gezielten Einsatz der Hengste seit Jahrzehnten gewährleistet wird.
Auf der Celler Hengstparade wird dies eindrucksvoll gezeigt: seit über 80 Jahren traditionell im Herbst können sich interessierte Züchter, Reiter und Freunde des Pferdes über Typ, Temperament, Leistungsfähigkeit und Vielseitigkeit der Vatertiere des hannoverschen Warmblutpferdes einen Überblick verschaffen. Rund 200 Hengste werden dabei an der Hand, unter dem Reiter oder vor dem Wagen einem internationalen Publikum vorgestellt. Prächtig herausgebrachte Hengste, funkelnde Geschirre und historische Uniformen auf dem mit alten Gebäuden und der herrlichen Baumkulisse umgebenden Paradeplatz.
Besondere Höhepunkte stellen stets die große Dressurquadrille oder die bis zum Dreizehnspänner gezeigten Gespannvorführungen dar. Ein besonderes Erlebnis, das sich Pferdefreunde nicht entgehen lassen sollten.










