Häuslingen - naturnah & lebendig
Am Rundwanderweg finden Sie Informationstafeln mit allerlei Wissenswertem zu Natur und Geschichte. Ruhebänke laden unterwegs zum Verweilen und Geniessen der landschaftlichen Höhepunkte ein: Allermarsch und Heidelandschaft, beides wird geboten.
Neben der Hauptroute bieten auch Alternativstrecken herrliche Naturerlebnisse.
Sämtliche eingezeichneten Strecken sind auch für Radfahrer geeignet, die sich von kleinen Un-Wegsamkeiten nicht abschrecken lassen.
Ein Faltblatt mit genauer Streckenführung und zahlreichen Informationen des Rundwanderwegs erhalten Sie bei den Touristinformationen des Aller-Leine-Tals.
Die Gemeinde Häuslingen weist diesen 8,9 km langen Rundwanderweg durch die Gemeinde aus. Dabei werden Naturerlebnisse mit den weiten, grünen Allerwiesen, mit Bruchwald und den schönen Kiefernwäldern auf dem Geestrücken geboten. Pferde, Störche und eine Vielzahl von Vögeln erfreuen den Wanderer unterwegs. Interessant ist das alte geschlossene Ortsbild des „Alten Dorfes“ Groß Häuslingen und die schloßähnliche Anlage des Gutes Klein Häuslingen. Zusätzlich werden Informationen auf Hinweistafeln über die Geschichte der Gemeinde, die Kalizeit und auch die Kleinbahngeschichte geboten. Mehrere Ruhebänke sind an markanten Punkten aufgestellt.
Neben diesem Hauptweg stehen dem Wanderfreund diverse weitere Pfade durch die Allermarsch mit ihren vielen Hecken oder durch die Wald- und Heideflächen in der Geest zur Verfügung. Diese Routen sind auf der Ortstafel am Pavillon im Schulbruch zu finden.
Der oben angeführte Wanderweg kann während der meisten Zeit des Jahres problemlos mit dem Fahrrad befahren werden.
Streckenführung
Ausgangspunkt ist der Pavillon mit Grasdach in der Schulstraße neben dem Kriegerdenkmal an der Bushaltestelle gegenüber dem Kaufhaus Dreyer. Wir gehen an der alten Schule vorbei und folgen der Straße halb rechts zum alten Dorfkern von Groß Häuslingen.
Am Feuerwehrgerätehaus vorbei, nach weiteren ca. 200 m., biegen wir rechts in die Dorfringstraße ab. An der ersten Wegekreuzung außerhalb des Ortes biegen wir rechts in den Feldweg ab und folgen diesem bis zum Ende.
Dort (Ruhebank) biegen wir nach links ab und folgen dem Weg bis zum Gut Klein Häuslingen. Wir kommen am Hunnenberg (links) vorbei, wo die erste Besiedlung der Ortschaft ursprünglich gelegen hat, eine ehemalige Wanderdüne aus dem Allertal.
Wir folgen dem geschotterten Weg eine längere Strecke, bis wir an den alten Toren des Gutsparkes vorbeikommen. Links liegt das von Behrsche Herrenhaus. Wir folgen dem gepflasterten Weg, vorbei an einer alten Hainbuchenhecke (rechts) bis zum Ende und biegen nun vor dem Deich nach rechts auf einen Betonweg ab.
Kurze Zeit später biegen wir nach rechts ab auf einen Teerweg, der dann in einen "Grünen Plan Weg" übergeht. Wir kommen durch den Behren Bruch, einem idyllischen Eichenwald an die Landstraße (L 159). Auf der gegenüber liegenden Straßenseite befindet sich, etwa 100 m linker Hand an einem kleinen trockenen Graben ein Schnedenstein, ein alter Grenzstein aus dem Jahre 1576 zwischen dem Herzogtum Lüneburg und dem Bistum Verden.
Neben der Landstraße gehen wir nun ein kurzes Stück auf dem Radweg in Richtung Schacht Klein Häuslingen (hier wurde in den ersten Jahrzehnten des 19. Jhds. Kali gefördert) und biegen zwischen den ersten beiden Häusern links in einen Feldweg ein (Man könnte an dieser Stelle auch dem Rad/Fußweg an der Landstraße folgen und käme dann an den Gastwirtschaften "Zum Heidekrug" und "Glück auf“ / Meins vorbei zum Ausgangspunkt zurück). Folgt man dem Feldweg, so biegt man an der ersten Wegekreuzung (rechts Ruhebank) nach rechts auf den alten Bahndamm (früher: Kleinbahn von Verden nach Walsrode) ein und geht darauf einige 100 Meter bis zur nächsten Kreuzung. Dort biegt man nach links ab. Am Ende des Weges nach ca. 100 m. folgt man dem Weg nach rechts. In den links liegenden Kiefernwald biegt man auf dem nächsten möglichen Feldweg ein. Nach wenigen Metern gelangt man auf einen breiten Feldweg, dem entlang man nach rechts eine lange Strecke durch den Kiefernwald folgt.
Links liegt der Ledeberg, die höchste Binnenlanddüne im Reg. Bez. Lüneburg. Nach Verlassen des Waldes folgen wir dem Weg bis zum Ende und biegen dann nach rechts ab bis wir zur Kriegsgräberstätte (rechts) gelangen. Von dort folgen wir nach links wieder dem Bahndamm (mehrere Ruhebänke). Wir überqueren den "Friedhofsweg", den "Eilstorfer Weg" und die "Bahnhofstraße". Dort gehen wir wenige Meter nach rechts und biegen dann nach links (hinter dem alten Bahnhofsgebäude) in einen Feldweg ab. Hier gehen wir den nächsten Feldweg wieder nach rechts in Richtung der alten Kalihalde. Am Mühlenweg angekommen (links Kalihalde, vor uns eine Halle) gehen wir nach rechts und folgen dem Mühlenweg durch den Ort Groß Häuslingen. Am Ende des Mühlenweges biegen wir dann rechts ab, überqueren die Landstraße (L 159) und gehen durch den Schulbruch zurück zum Ausgangspunkt.










